flower power party

am 18. mai ’19 gibt es wieder eine flower power party im barada

good vibrations

die musik der 60er und 70er

die bisherigen abende (zuletzt im februar) haben gezeigt – flower power ist kein leeres schlagwort – die power wirkt immer noch, und nicht zu knapp, und treibt die tänzer an

come and dance to

  • psychodelic dream-pop
  • progressive rock
  • soultrain … soul + funk
  • singer-songwriter + folk

selected by zeitzeugen – dj jukeboxx-willie

– – – –

zufällig ein kind der 50er – dadurch hab ich die 60er und 70s voll mitelebt in den unterschiedlichen bewusstseinsstufen eines heranwachsenden.

zeitzeugen

die musik der 60er und 70er – natürlich wird da das vergrösserungsglas willkürlich auf eine periode aus dem endlosen strom vom musik gehalten –

doch die musik der 60er und 70er war im rückblick schon sehr prägend für die weitere entwicklung von tanz- und unterhaltungsmusik, und natürlich in großen ausmaß für die gesellschaftliche entwicklung, was selbstbewußtsein und experimentierfreude angeht.

faszinierend

mich faszinierte zb. diese fließenden vermischungen, etwa von konzert und happening, von spontanen sessions unterschiedlichster menschen,  das kollektive selbstbewußtsein das immer mehr zum tragen kam und generell der aufbruch des künstlerischen und der jugendkultur. ja, wir waren jung und brauchten das.

freedom war nicht umsonst ein oft gebrauchtes wort in dieser zeit. befreiungsbewegungen, ende des kolonialismus (in der damaligen form) – frauenbewegung – anti-kriegs-demos. sit-ins, happenings.

die musik – ein kind ihrer zeit mit großem einfluß auf diese zeit – also eine feedback-schleife mit modulation. so wie die klänge aus dem moog-synthesizer .

 

frank zappa zitiere ich mit … kein ton ist schiach genug um all die grauslichkeiten auf der welt darstellen zu können ….

john lennon:   … give peace a chance …

lou reed: … take a walk on the wild side …

patti smith: … I’m dancing barefoot …

pete townsend:  … People try to put us d-down (Talkin‘ ‚bout my generation) …

laut

es wurde in dieser zeit die grundlage für viel schwerhörigkeit gelegt, bei den musikern und bei den besuchern. (aber das war für beethoven und andere ebenfalls nicht unbekannt, es tritt nun bloß etwas früher ein)

unerschrocken

vieles was rockbands in dieser zeit produzierten wurde überhaupt nicht nach kommerziellen gesichtspunkten gespielt und aufgenommen, experimentiert wurde was nur möglich war – und auf den seichten teil von unterhaltung (in unterhaltungsmusik) konnte man – in dem bereich der musik von dem ich hier spreche –  leicht verzichten. manche musik war allerdings auch nur eingeschränkt tanzbar.

aus heutiger sicht im rückblick sieht man dann … die musikindustrie hat diese musik auch nur als teil des endlosen stromes an tantiemen und einnahmen gesehen. heute wird auf anderen kanälen mit anderen sound verdient,  und es gibt wohl immer noch die freaks die sich den arsch abfrieren für ihre musik ? halt mit weniger illusionen als früher.

ok.

für die flower-power abende wähle ich – ebenso unerschocken – allerdings die tanzbaren schallplatten aus.

move and groove.

be there or be square.

jukeboxx-willie

und … das vergrösserungsglas wird auch auf willkürlich andere populär-musik-epochen gehalten … 80er und soul-train sind weitere beispiele für unsere themen-abende.

…. to be continued. c u

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