frequencies

an sich höre ich ja ganz gut
(immer noch, und zumindest gut genug für mich selbst)
(… und noch besser, detaillierter, wenn ich meine kopfhörer aufhabe)

grenzen davon erlebe ich allerdings auch –
bei lauten umweltgeräuschen habe ich meine schwierigkeiten gespräche genau zu verfolgen
in halliger atmosphäre habe ich meine schwierigkeiten,  worte die in den raum hinein gesprochen werden, gut zu verstehen
/ das geschrei vom stammtisch will ich nicht mehr hören /
anscheinend höre ich töne und geräusche in höherer frequenzlage nicht (mehr?) so gut wie andere (jüngere?)

die worte … hörst du das nicht? … kenne ich mittlerweile schon …
hörst du nicht –
… das klingeln der münzen in deiner hosentasche ? nein, obwohl, jetzt wo du es erwähnst, ein bisschen doch, glaube ich.
… das klingeln der glöckchen an meinem kleid ? nein, aber jetzt sehe ich sie erst, die glöckchen an deinem kleid. hübsch, und die klingeln ?
… das rauschen in den lautsprechern ? manchmal ja, manchmal nein.
dafür höre ich das rauschen in meinem kopf / meinen ohren.
manchmal. zum glück nicht allzu oft.

gehört und ungehört – höchst subjektive klangerlebnisse

ich kann die raumakustik bei musikaufnahmen hören (und auch die pro’s und con’s der aufnahme beschreiben), ich kann  mich ganz gut auf die einzelnen instrumente konzentrieren.
bei livekonzerten stelle ich die einzelnen musikinstrumente / spuren ein – als einzelklang und im gesamtmix der durch die pa geschickt wird, und versuche die jeweilige klang-charakteristiken herauszustellen.
bei den discoabenden versuche ich, klang und lautstärke permanent an die momentane situation anzupassen – einfach gesagt … mehr leute auf der tanzfläche erfordern auch mehr watts aus den lautsprechern,  –  zu viele bässe können allerdings die nachbarn auf die palme bringen, und wenn man vergisst die lautstärke wieder zu reduzieren wenn weniger leute auf der tanzfläche sind, dann wird es für die die noch tanzen unangenehm laut.
und so gut wie jede musikaufnahme klingt anders als die vorherige oder die nächste, deswegen dreh ich da auch immer wieder ein bissl an den reglern rum. und  2, 3 mm machen schon einen kleinen unterschied.

aber – ob das was ich dann als guten und angemessenen klang empfinde, du auch so empfindest oder eventuell … nein, die hohen frequenzen sind mir da jetzt zu schrill in meinen ohren, und ich will mehr (oder weniger)  bass, das weiss ich erst, wenn du es mir sagst.

dank harnouncourt kenne und höre ich die unterschiede in der klangqualität von instrumenten

bei djemben höre ich, ob auf kuhhaut oder ziegenhaut gespielt wird – und wie der trommler gerade  ‚drauf ist‘

ich höre die qualität der musik ( geht das überhaupt ? das ist doch subjektiv! )

manchmal höre ich farben

ich höre das wispern  (   )

deine gedanken höre ich nicht immer …

– gehört und ungehört – 

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